Mayer Feintechnik arbeitet modern, traditionell und generationenübergreifend

Schon vor zwei Jahren haben wir Familien vorgestellt, die in unserem Unternehmen gemeinsam arbeiten. Das hat verschiedene Gründe:

Zum einen hat generationsübergreifendes Arbeiten bei Mayer Feintechnik schon eine lange Tradition und zum anderen sind Familien eine wichtige Ressource geworden, um Fachkräfte zu finden, die auch bleiben. Wir sind ein modernes Unternehmen, das stetig weiterwächst. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, haben wir uns entschieden, uns räumlich zu verändern und haben in einen neuen sowie modernen Standort investiert. Unser Neubau soll signalisieren, dass wir bereit sind, zukunftsweisende Wege zu gehen und schneller sind als unsere Wettbewerber. Auch wollen wir mit diesem Schritt auch zeigen, dass wir ein zuverlässiger und starker Partner an der Seite unserer Kunden sind, indem wir mit ihrer Entwicklung mitgehen und investieren. So investieren wir nicht nur in Automatisierung, moderne Maschinen und Industrie 4.0, sondern wir beschäftigen auch qualifizierte Mitarbeiter, die aus Familien stammen, die seit Genrationen bei Mayer Feintechnik arbeiten.

Auch wenn die Mayer Feintechnik GmbH ein sehr moderner Industriebetrieb ist, sind wir auch noch immer ein Familienunternehmen, das trotz seiner Größe die wichtigsten Aspekte in den Fokus rückt: Kundenbindung und zufriedene Mitarbeiter. In Zeiten von Fachkräftemangel und Landflucht ist es um so wichtiger die Familie als bedeutende Personalressource auch zu nutzen. Die Familie ist ein enges Netzwerk, dem man vertraut. So sind Empfehlungen der eigenen Familie in der Regel bedeutsamer als die von Fremden. Ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor.

CEO Frank Neuschulz sieht aber auch noch andere Vorteile für generationsübergreifendes Arbeiten:

„Familienmitglieder achten viel mehr aufeinander im Unternehmen. Sie korrigieren sich schneller und pushen die Leistung des anderen. Schließlich steht der gute Ruf der eigenen Familie auf dem Spiel. So hält der soziale Gedanke einer Familie automatisch Einzug in die Unternehmenskultur. Das hat dann auch positive Auswirkungen auf die Stimmung. In einer Familie steht das Miteinander im Vordergrund. Natürlich wird auch im Hintergrund um die Sache gestritten. Aber letztlich ist der Zusammenhalt wichtiger und Kompromisse sind leichter zu erzielen.“

Natürlich setzen wir nicht ausschließlich auf die Familie, sondern nutzen auch die Stärke der sozialen Netzwerke. So betreiben wir bereits seit 2015 eine Facebook-Seite, über die wir erfolgreich auf freie Stellen aufmerksam machen. Auch hier erhalten wir immer auch die Unterstützung unserer Mitarbeiter und deren Familien. Mit diesen zwei wichtigen Säulen unseres Recruitings konnten wir in den letzten drei Jahren über 30 neue Mitarbeiter langfristig einstellen.

Aber lassen wir doch unsere Generationen zu Wort kommen:

Oleg (Zerspanungsmechaniker in der Fräserei) und Eugen – seit dem 01.08.2018 Azubi zum Zerspanungsmechaniker – sind Vater und Sohn.

  1. Oleg, seit wann arbeiten Sie bei der Mayer Feintechnik GmbH?

Seit 2011 arbeite ich bei Mayer Feintechnik GmbH.

  1. Was hat Sie dazu bewogen, Ihrem Sohn die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker zu empfehlen? Und warum bei Mayer Feintechnik?

Eugen wollte erstmal als Jobber Geld verdienen, hat nach seinem Abi dann 2 Jahre Betriebswirtschaft studiert. Dann merkte Eugen, dass das Studium nichts für ihn ist. Es hat sich dann ergeben, dass er Teilzeit bei Mayer Feintechnik GmbH arbeiten konnte. Eugen gefiel das Betriebsklima und die Arbeit an sich, daher hat er sich entschlossen, hier die Ausbildung zu beginnen.

  1. Eugen, warum hast du dich für die Ausbildung in unserem Unternehmen entschieden?

Während meines Studiums habe ich die positive Entwicklung des Unternehmens mitbekommen, nicht auch zuletzt durch meinen Vater. Das war das ausschlaggebende Argument. Aber auch vor allem das neue Gebäude bzw. die neue Produktionshalle, die ja sehr modern ist und die neuen innovativen Maschinen, die Mayer Feintechnik GmbH hat, haben zu meiner Entscheidung beigetragen. Außerdem habe ich hier eine Perspektive für die Zukunft.

  1. Sind Sie beide zufrieden?

Oleg: Ich bin sehr zufrieden. Damals in Kasachstan, habe ich den Beruf als Zerspannungsmechaniker kennengelernt. Ich war immer fasziniert von diesem Beruf. Ich bin nun seit 1997 in Deutschland und war erst LKW-Fahrer und seit 2011 konnte ich meinem Wunschberuf als Zerspannungsmechaniker bei Mayer Feintechnik GmbH realisieren.

Aber auch ein anderes Vater-/Sohn-Gespann arbeitet im Unternehmen. Thomas (Prokurist und technischer Leiter) und Lars (Azubi im 4. Lehrjahr) arbeiten nun schon seit vier Jahren zusammen im Unternehmen. Fragen wir sie doch einmal, wie sich diese Konstellation im Alltag bewährt:

  1. An beide: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit? Laufen Sie sich oft über den Weg?

Beide: Über den Weg laufen wir uns öfters!

TW: Mit der Auszubildenden habe ich nicht viel zu tun. Als Produktionsleiter habe ich ein anderes Aufgabengebiet, um das ich mich kümmere, aber trotzdem kann er bei wichtigen Fragen immer auf mich zukommen. Einiges wird auch zum Gesprächsthema Zuhause.

  1. Lars, siehst du es als Vorteil, dass dein Vater ebenfalls im Unternehmen arbeitet?

Ich sehe als Vorteil, wegen der gleichen Interessen und außerdem lerne ich von meinem Vater aus Erzählungen und vor allem von seinen Erfahrungen.

  1. Gibt es auch Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit?

Nein, momentan arbeiten wir abteilungsbedingt nicht zusammen.

  1. Lars, bleibst du im Unternehmen nach Ihrer Abschlussprüfung? Wenn ja, warum?

Ja, ich habe die positive Nachricht erhalten, dass ich nach der Ausbildung 3/2019 übernommen werde. Mir macht die Arbeit hier im Unternehmen, in der neuen Produktionshalle sehr viel Spaß und ich konnte mich in meiner Ausbildung sehr gut einarbeiten.

  1. Haben Sie Ihrem Sohn Mayer Feintechnik empfohlen? Aus welchen Gründen?

Lars hat in den Ferien schon des Öfteren ausgeholfen, somit hat er das Interesse an diesem Beruf gefunden.

Aber nicht nur „Jungs“ arbeiten als Familien in unserem Unternehmen zusammen. Carola (Prokuristin, Leiterin Personal und Finanzen) ist die Mutter von Maja, die bis zu Beginn ihres Studiums Berufserfahrung sammelt und sich etwas dazu verdient.

  1. Maja, was willst du zukünftig studieren?

Ich studiere zum nächsten Semester Förderpädagogik und Germanistik in Erfurt.

  1. Und warum jobbst du ausgerechnet in einem Industriebetrieb? Viele deiner Freunde arbeiten sicher in der Gastronomie, oder?

Meine große Schwester hat vor mir bei Mayer Feintechnik gejobbt. Ihr hat es immer sehr gut gefallen. Als sie dann mit dem Studium angefangen hat, hatte ich die Möglichkeit ihre Arbeit im Lager zu übernehmen. Dass der Job in einem Industriebetrieb war, war für mich kein Problem. Ein paar Freunde von mir haben auch mal in der Industrie ausgeholfen und waren damit auch sehr glücklich.

  1. Wie gefällt es dir bei Mayer Feintechnik? Und unter all den „Jungs“? 😉

Mir hat es bei Mayer Feintechnik immer sehr gut gefallen. Alle Kollegen waren sehr nett und hilfsbereit. Dass hier fast nur Männer arbeiten, hat mich nie gestört.

  1. Glaubst du, dank deines Jobs hier auf deinen zukünftigen Beruf besser vorbereitet zu sein?

Mein Job bei Mayer Feintechnik war mein erster richtiger Job. Die Erfahrungen, die ich gesammelt habe, waren auf jeden Fall sehr nützlich. Auch wenn ich nicht im Industriebereich arbeiten werden, habe ich viel über Zusammenarbeit, Umgang mit Zeitdruck und Organisation gelernt.

  1. Carola, haben Sie Ihrer Tochter das Unternehmen empfohlen? Und wenn ja, warum?

Ja, ich habe es ihr empfohlen, da Herr Hille in seiner Montage- und Versandabteilung Unterstützung brauchte. Ich habe ihr vorgeschlagen Mayer Feintechnik in den Ferien zu unterstützen, so wie ihre große Schwester das auch schon getan hatte.

  1. Was hat Sie so sicher gemacht, dass Ihre Tochter in einer „Männerdomäne“ gut aufgehoben ist? 😊

Maja kann sich gut in eine Gemeinschaft einfügen, sie organisiert ihren Arbeitsbereich und ist schnell. Maja ist durchsetzungsstark und hat die Männer im Griff. 😊

Es ist ein beruhigendes Gefühl, dass wir uns auf unser Familiennetzwerk so gut verlassen können und hierüber auch immer wieder an Auszubildende und Fachkräfte aufmerksam werden. Nichtsdestotrotz ist der Fachkräftemangel ein Problem, dem wir mit modernen Kommunikationsmethoden auf Facebook und der Ausbildung eigener Fachkräfte entgegenwirken wollen. Mehr Informationen zu unseren offenen Jobs gibt es hier.